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Adobe Photoshop Elements - Arbeiten mit RAW-Bildern.

Bilder im RAW-Format sind viel besser, haben mehr Möglichkeiten und sind für Profis.

Alle diese Aussagen sind richtig - warum fotografiert man noch mit JPEGs ? Hier wird es immer noch mehrere Gründe geben. Bei aller berechtigten Begeisterung für das RAW-Format gibt es einige überlegenswerte Aspekte.

  1. Beim ersten Punkt sind Elements-Nutzer zur Zeit auf des sicheren Seite. Die Firma Adobe gibt die neuesten Versionen ihres RAW-PlugIns für Elements schon ab Version 3 heraus, während die Nutzer des Photoshop CS erst teuer auf CS 2 upgraden müssen. Das RAW-Problem liegt im Format-Wirrwarr der Kamerahersteller und zusätzlich der einzelnen Modelle. So schreibt fast jede Kamera ihr eigenes Format und das kann eben nur vom aktuellen PlugIn oder vom Hersteller und seinen Tools verstanden werden. Und mittlerweile gibt es die ersten (teuren !) Kameras, deren RAW-Format vom Hersteller nicht mehr supportet wird !
  2. Ein wichtiger Faktor ist die Dateigröße. Ein RAW-Bild ist je nach Kamera zwischen 6 - 9 MB groß. Das braucht viel Zeit und enormen Speicherplatz !
  3. Wer aus RAW-Bilder dann JPEGs für das Internet oder Diashows für den Fernseher erstellt, schießt mit Kanonen auf Spatzen. Und braucht seeeeeehr viiiiiiiiel Zeieieieieieieieieit.....
  4. Da RAW als Format mit dem Negativ eines Filmes vergleichbar ist, muss das Bild erst "entwickelt" werden. Viele bekannte Funktionen aus der Bildbearbeitung sind im RAW-Konverter nicht verfügbar und werden erst in der Bildbearbeitung angewandt.

 

Trotzdem ist RAW auch Klasse. Man kann z. B. sehr schön verschiedene Belichtungsstufen vorauswählen und behält die komplette Fülle der Bildinformation, was besonders bei hochaufgelösten Bildern oder Anforderungen an kleinste Details unschlagbar ist. Bei der normalen Kamera-internen JPEG-Komprimierung treten natürlich schon die ersten Verluste auf - und genau dort zeigt RAW seine Stärke.

Eine Empfehlung kann also so aussehen: Bewusst eingesetzt, erweitert das RAW-Format die fotografischen Möglichkeiten enorm. Ein Muss zum ausschließlichen Umstieg weg vom JPEG ergibt sich aber nicht, da einerseits ein enormer Mehraufwand an Bearbeitungsschritten, Bearbeitungszeit und Speicherplatz notwendig wird, während andererseits die gewünschten Ergebnisse mit normalen JPEGs genau so gut erreicht werden.

Man entscheidet praktisch nach Motiv und Verwendungszweck, ob RAW lohnt oder JPEG langt.

Einen Workshop zum RAW-Konverter in Elements findet man hier.

 

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